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Sternschnuppen erfüllen auch Funker-Wünsche...

Bei Meteor-Scatter handelt es sich um eine weitere etwas ungewöhnliche Betriebsart mancher Funkamateure. Die Erde durchfliegt bei ihrem Umlauf um die Sonne die Bahnen von Meteoritenströmen. Von diesen Meteoriten dringen Teile in die Erdatmosphäre ein und verglühen dort, wodurch die Atmosphäre an diesen Stellen ionisiert wird. Diese ionisierten Stellen eignen sich zur Reflektion von Funkwellen. Abhängig von verschiedenen Faktoren beläuft sich die Lebensdauer einer solchen Reflektion im Bereich von Sekundenbruchteilen bis zu wenigen Sekunden, in Einzelfällen auch deutlich länger.

Da lange Verbindungen hier nicht möglich sind, werden stattdessen Sendungen in hoher Geschwindigkeit durchgeführt, meist Morse. Früher wurden dazu die Morse-Signale vorab auf Band aufgezeichnet, und dann mit erhöhter Bandgeschwindigkeit abgespielt, heute bedient man sich dazu des Computers. Die empfangenen Signale werden dementsprechend verlangsamt, damit sie wieder lesbar werden. Neuerdings experimentiert man auch mit digitalen Sendeverfahren bei Meteor-Scatter.

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